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Die letzten Eintraege

Gefangener der Herrin [ Reale Geschichte eines Gastes ]

 

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Er spürte den kalten Stahl. Sie stand nun hinter ihm und hatte ihm eine Kette um den Hals gelegt. Sie verschloss die Kette mit einem Karabinerhaken so, dass sie sehr eng um seinem Hals lag. „Hände auf den Rücken!“ Ihre Stimme klang schneidend und duldete keinen Widerspruch. Er kam dem Befehl nach und ehe er richtig nachdenken konnte waren seine Hände mit der Kette gnadenlos fest auf seinem Rücken zusammengekettet. Die Kette war lang und so lagen viele Windungen um seine Handgelenke. Die Kettenglieder drückten und die Handgelenke fingen an zu schmerzen. Mit dem Rest der Kette zog sie jedoch seine Handgelenke so hoch, wie es nur eben ging und hakte das letzte Kettenglied in seine Halsfesselung ein. „Du bist dir ja wohl darüber im Klaren, dass du dir selbst die Luft nimmst, wenn deine Arme ermüden und du sie nach unten sinken lässt“, klärte Lady Angeline ihn auf. Ein Versuch die Arme etwas nach unten zu entlasten, überzeugte ihn davon, dass sie Recht hatte. „Du hast es nicht anders gewollt, ich werde dir zeigen, was ein Ausbruchsversuch für Folgen nach sich zieht. Du wirst keine Gelegenheit mehr haben, so etwas ein zweites Mal zu versuchen“. Damit hakte sie eine Führleine in die Halskette ein und zog ihn in das Allerheiligste, den Audienzraum, in dem ihr Domina Thron stand. Hinter diesem gab es einen sehr engen Standkäfig, in den die Lady ihn so gefesselt einsperrte. Es war kaum noch eine Bewegung möglich.

Stille! Mit Ketten gefesselt und fast bewegungsunfähig stand er in dem engen Käfig. Er lauschte auf jedes Geräusch, aber da war keins. Absolute Stille. Es blieb ihm nichts übrig als zu warten. Zum Glück hatte sie ihm nicht diese doppelte, sehr dicht gewobene Kopfmaske übergezogen, die sie ihm gleich nach seiner Gefangennahme übergestreift hatte. Die war absolut blickdicht und behinderte die Atmung sehr. So konnte er wenigstens etwas sehen. In der Ecke des Raumes, die er einsehen konnte, wenn er seinen Kopf ganz dicht an das Käfiggitter legte, stand ein Spiegel und dieser Spiegel eröffnete ihm den Blick in den Raum. Aber was gab es da schon zu sehen? Es war niemand da. Er war hilflos und allein!

Die Zeit verrann. Er befand sich in einem alten Luftschutzbunker im Keller einer stillgelegten Kaserne. Die Wände aus Stahlbeton, kein Fenster zu entdecken und die Türen des Raumes massiv und stabil. Hier gab es kein Entkommen, selbst wenn er nicht gefesselt und in dem Käfig eingesperrt wäre. Hier konnte sie ihn in seinem Käfig jämmerlich verrecken lassen. Sie brauchte ihn nicht einmal zu knebeln. Keiner würde ihn hören, wenn er schreien und um Hilfe rufen würde.

Wie lange war er jetzt hier schon in seinem Käfig? Er hatte die Stirn an das Käfiggitter gelegt und sinnierte vor sich hin. Plötzlich war sie da. Sie stand vor seinem Käfig. Ein spöttisches Lächeln umspielte Ihre Mundwinkel und ihre sonst so verführerischen Augen waren eiskalt. „Na geht´s dir gut du elender Verräter? Genug ausgeruht. Lange genug hast du es so bequem gehabt“. Er dachte, „bequem“?? Gefesselt und eingesperrt in diesem engen Verlies war es alles andere als bequem. Aber er sagte nichts. Die Gefahr erschien ihm zu groß, dass er es würde büßen müssen, wenn er sich jetzt äußerte. Wortlos öffnete die Bizarrherrin die Käfig Tür, hängte ihm eine Führleine in seine Halsfessel ein und zog ihn zur

Treppe. Es ging hoch in den zweiten Stock und es war anstrengend für ihn im gefesselten Zustand die Treppen bis oben unter das Dach zu bewältigen.

Wie spät mag es jetzt sein? Er hatte jegliches Zeitgefühl verloren, aber es müssen bereits Stunden sein, die er sich in der Gewalt dieser Herrin befand. Im Schein einer kleinen Lampe lag der Raum im Halbdunkel. Durch die Fenster drang kaum Licht, denn sie waren mit blickdichten Tüchern verhängt. Gerade dass man noch erahnen konnte, ob es draußen noch hell war oder schon Nacht. In dem Raum erkannte er vom Andreaskreuz bis zur Dunkelbox eine Vielzahl von Foltergeräten, die geeignet waren einem Gefangenen das Fürchten zu lehren. „Komm hierher“, befahl sie ihm. „Dreh dich um“. Er gehorchte und drehte ihr den Rücken zu. „Damit du einen Vorgeschmack bekommst, was dich erwartet, wenn du es wagen solltest auch nur eine falsche Bewegung zu machen“, sagte sie und versetzte ihm ein paar respekterzeugende Schläge mit der Peitsche. Stechender Schmerz durchfuhr seinen Körper und sein Gesäß brannte wie Feuer. Er gab auf. Widerstand gegen diese Herrin war wohl sinnlos. Sie war erfahren genug, um genau zu wissen, was sie tat. Seine Gefühlslage gab ihr den Spielraum, ihm risikolos seine Ketten abzunehmen und ihm zu befehlen sich auf die Bondageliege zu legen. Bevor er sich besinnen konnte hatte die Herrin ihn mit massiven Ledergurten auf der Liege fixiert. Handgelenke, Oberschenkel und Fußgelenke waren fest am Rahmen der Liege angeschnallt. Quer über seinen Körper verlaufende Gurte verhinderten, dass er seinen Körper auch nur einen Millimeter anheben konnte und als Krönung legte sie ihm wieder eine Kette als Halsfessel um und verband diese mit dem Kopfende der Liege.

„Na, wie fühlt sich das an“ fragte Lady Angeline scheinheilig und forderte ihn auf, „versuch`s doch mal, glaubst du, du könntest dich aus deiner Lage befreien?“ Er machte tatsächlich einen Versuch und scheiterte kläglich. Hier gab es keine Befreiungsmöglichkeit. Das war absolut ausbruchssicher.

Zufrieden betrachtete die Herrin ihr Werk. Ihr Gefangener war total wehr- und hilflos. „Ich lasse dich hier jetzt alleine. Dummheiten kannst ja nicht mehr machen. Ich lass dir den CD-Player und das kleine Licht an, damit du dich noch etwas orientieren kannst“. Sie kam jetzt ganz nahe, schaute ihn mit ihren tiefgrünen Augen verführerisch an. Dann hauchte sie ihm einen Kuss auf seinen Hals und sagte „Gute Nacht mein süßer Gefangener, schlaf schön“. Sie löschte das Licht und ging zum Ausgang. „Aber du wolltest mir doch das Licht anlassen, Herrin“, protestierte er. Ohne sich noch einmal umzudrehen antwortete sie „ich habe es mir anders überlegt, außerdem kommt ja von dem Fester noch etwas Licht“. Die Tür schlug zu und er war allein. Von wegen, vom Fenster kommt noch etwas Licht. Man konnte gerade noch so erahnen, dass es draußen noch hell war. Aber es war sicher schon spät am Abend, vielleicht schon Nacht.

Er probierte, was in den Fesseln für ihn noch möglich war, stellte aber sehr bald fest, dass das nicht viel war. Eigentlich konnte er nur noch den Kopf etwas anheben und drehen, weil Lady Angeline in ihrer Güte bei der Halsfessel etwas Spielraum gelassen hatte. Ansonsten war er ziemlich bewegungsunfähig. Auf dem CD-Player lief gerade „Freude schöner Götterfunke“.

Wie lange mag er da jetzt wohl gelegen haben? Er hatte versucht, zu schlafen. Aber daran war in seiner Lage nicht zu denken. Die CD war längst abgelaufen und am Fenster sah er auch keinen Lichtschein mehr. Es musste tiefe Nacht sein. In seinem Gefängnisraum war es stockdunkel. Man konnte nicht einmal schemenhaft mehr etwas erkennen. Dunkelhaft. Und es war still. Absolute Stille. Nicht mal das Ticken einer Uhr war zu hören. Ganz in der Ferne meinte er eine Straßenbahn zu hören, aber das konnte auch eine Sinnestäuschung sein. Wieviel Uhr es jetzt wohl sein mochte. Er lauschte, ob er vielleicht das Schlagen einer Turmuhr draußen hören konnte. Aber da war nichts. Es war einfach nur still. Und dunkel.

Langsam wurde das bewegungslose Liegen unangenehm. Er bekam Kreuzschmerzen. Seine rechte Wade drohte zu krampfen, was er gerade noch so abwenden konnte. Obwohl die Kette um seinen Hals relativ locker war, wurde sie doch zunehmend mehr störend. Sie lag mit ihrem Gewicht immer auf seinem Hals auf und er war nicht in der Lage, sie mal anzuheben, obwohl der Spielraum es zugelassen hätte. Aber seine Hände waren weit außer Reichweite fixiert. Langsam, ganz langsam wurde seine Fesselung und seine Lage quälend. Es war wie eine subtile Folter. Und trotz allem war er ziemlich geil und sein Penis immer deutlich erregt.

„Wenn ich doch nur einschlafen könnte“ dachte er und er erinnerte sich an seine Kindheit, wo Mutter ihm geraten hatte „Schäfchen“ zu zählen, wenn er nicht einschlafen konnte. Er zählte Schäfchen. Es nützte nichts, beim zehnten Mal „bis 100 zählen“ gab er auf. So hielt er die Augen geschlossen und dusselte vor sich hin. Er war schon fast apathisch.

Ein Luftzug streifte sein Gesicht. Er öffnete die Augen, konnte aber nichts erkennen. Aber hinter dem Kopfende seiner Fesselliege drang ein Lichtschein in den Raum. Die Tür stand offen. Er fragte „Ist da jemand?“, aber bekam keine Antwort. Er meinte einen Schatten gesehen zu haben. Da war er wieder. Und jetzt erkannte er eine kleine Figur, die wie ein Kobold um seine Liege huschte. Lautlos und nur schemenhaft zu erkennen. Er versuchte, mit seinen Augen diesem Schatten zu folgen, schaffte es aber nicht. War er jetzt auf der linken Seite der Liege? Oder war er rechts? Gerade hatte er ihn noch gesehen. Er war rechts. Im selben Moment hörte er ganz dicht an seinem linken Ohr eine Stimme: „Wer bist Du?“.

Er erschrak fürchterlich, aber dann hatte er sich gefangen und antwortete in den Raum ohne zu wissen wo der Kobold sich befand „Ich bin Dietrich, der Gefangene der Herrin“. „So, du bist der Gefangene der Herrin. Warst du böse?“ fragte der Kobold. Jetzt konnte er die Gestalt in dem dunklen Raum erkennen. Sie war ganz dicht auf Höhe seines Kopfes und betrachtete den Gefangenen eindringlich. „Nein, ich war nicht böse. Ich kann mich wenigstens nicht erinnern“, sagte er. „Aber warum hat sie dich dann hier so gefesselt?“ kam prompt die Replik. Schwer zu sagen, dachte er. Sicher hatte es am Nachmittag und am frühen Abend einige gravierende Verfehlungen gegeben, die nicht ungesühnt bleiben durften. So sagte er „vielleicht war ich doch böse und das ist die Strafe der Herrin“. Der Kobold begutachtete den gefesselten Körper. Er prüfte den Sitz der Fesseln und rieb seinen Penis. Der reagierte sofort und wurde ziemlich hart. „Ich darf das. Die Herrin hat es mir erlaubt“. Der Kobold zwirbelte seine Brustwarzen und er stöhnte vor geiler Lust. „Geht es dir gut?“ fragte das unbekannte Wesen und er antwortete: “Ja, es geht so, aber ich habe Durst“. „Das ist gut“, kam die verblüffende Antwort. Der Kobold war schon auf dem Weg zur Tür. Er rief ihm hinterher: „Bringst du mir etwas Wasser?“ „Das hat die Herrin mir nicht erlaubt“ und schon schlug die Tür hinter dem Kobold zu und es war wieder undurchdringlich dunkel. Und still!

Die Zeit verstrich unendlich langsam. Minuten wurden zu Stunden und er hatte das Gefühl, bereits seit unendlichen Zeiten hier in vollkommener Ohnmacht und bewegungslos gefangen zu sein. Ob der Kobold wohl wiederkommt? Immer öfter versuchte er den Kopf nach hinten zu drehen und den Blick in die Richtung zu wenden, wo er die Tür vermutete. Aber da war nur Dunkelheit um ihn herum. Nirgendwo ein Lichtschimmer. Kein Geräusch. Besonders die Körpergurte, die ihn wie festgeschraubt auf der Liege hielten machten ihm Probleme. Es war ihm unmöglich auch nur einen Millimeter hin oder her zu rutschen. Geschweige denn den Körper anzuheben. Sein Kreuz schmerzte. Die Beinfesseln hielten seine Beine gestreckt und völlig steif. Sie schmerzten auch. Die Halskette störte immer mehr. Das war zwar kein Schmerz, aber sie nervte. Wie er den Kopf auch drehte, die Kette folgte ihm. Und dann der Durst. Er wurde immer heftiger. Seine Lippen wurden spröde und er hatte keine Spucke mehr um sie anzufeuchten. Sein Mund war trocken. Er stöhnte heftig. Folter!!!

Plötzlich flog die Tür auf und eine Stimme rief, nein sie schrie: „Na du Schwein. Schläfst du etwa? Ich habe dich schnarchen gehört. Hier wird nicht geschlafen“! Er erschrak heftig und wollte aus seinem apathischen Dämmerzustand hochfahren. Die Fesseln hielten ihn gnadenlos zurück. Er brachte gerade so noch heraus: “Ich habe nicht geschnarcht, ich habe gestöhnt“. „So, gestöhnt hast du! Warum denn? Geht es dir nicht gut? Hast du Durst“? „Ja, ich habe Durst“, antwortete er. „Das ist gut“, erwiderte der Kobold, „ich habe gerade eine eiskalte Cola getrunken“. Er stöhnte!!! Der Kobold kam näher. Er schlich um die Liege und fuhr dabei ganz zart mit der Hand über seinen gefesselten Körper. Jetzt stöhnte er wieder. Aber diesmal, weil ihn diese Streicheleinheiten sofort richtig geil machten. Dieses unbekannte Wesen nutzte seine Hilflosigkeit gnadenlos aus. Es spielte mit seinem Penis und mit seinen Brustwarzen und sein Stöhnen wurde immer lauter. „Ich darf das, die Herrin hat es mir erlaubt“ wiederholte sich der Kobold. „Ich bin die rechte Hand der Herrin“ sagte er, „willst du spritzen“? „Oh ja, ich würde sehr gerne“! Die niederschmetternde Antwort lautete: „Aber die Lady Angeline hat das nicht erlaubt, ich mache immer das, was die Herrin sagt“ und dann weiter: „Was macht die rechte Hand der Herrin? Schnell, eine Antwort“! Was soll das denn, fragte er sich. Was will der Kobold wissen? Er überlegte und

sagte dann:“ Die rechte Hand von Lady Angeline hat mich glücklich gemacht“. Der Kobold stutzte kurz, sah ihn lange an und sagte dann: “Falsche Antwort, das war gar keine Antwort. Du hast eine halbe Stunde Zeit, dir die richtige Antwort zu überlegen. Dann komme ich wieder und wenn du es nicht weißt, dann werde ich dich die ganze Nacht in meinen Krallen behalten. Streng dein Gehirn an!“ Der Kobold huschte Richtung Tür und wäre verschwunden, wenn der Gefangene nicht gerufen hätte: “Bitte bleib noch, ich habe Durst. Bring mir wenigstens etwas Wasser“. Der Kobold kam zurück: „Du hast Durst? Ich sagte es bereits: Das ist gut! Ich habe eiskalte Cola, viel Wasser, Kaffee und noch viel mehr zum Trinken. Aber ich kann dir nichts bringen. Ich habe dafür keine Erlaubnis“. Sprach es und schon war das Wesen verschwunden.

Die Tür viel ins Schloss. Wieder Dunkelheit und Stille. Kein Geräusch. Was hat dieses Wesen wohl gemeint mit der Frage „Was macht die rechte Hand der Herrin“? Lady Angeline wird jetzt schön in ihrem warmen Bett liegen und tief und fest schlafen. Vielleicht dürfen ihre Hunde ihr Gesellschaft leisten und das Bett mit ihr teilen. Er dachte nach. Was macht die rechte Hand der Herrin? Sie straft und sie belohnt. Ob der Kobold das meint? Wie lang eine halbe Stunde sein kann. Die muss doch schon lange vorbei sein, aber es rührt sich nichts. Vielleicht gut so, denn er war sich nicht sicher, ob er die richtige Antwort hatte. Was hatte der Kobold gesagt? Er sei die rechte Hand der Herrin. Da kam ihm eine Idee: Meinte der Kobold vielleicht sich selber? Er nannte sich die rechte Hand der Herrin und was macht die? Ja was macht die? Sie quälte ihn, sie streichelte ihn, sie geilte ihn auf, sie ließ ihn hoffen und stieß ihn wieder zurück in seine einsame Hilflosigkeit. Konnte er das als Antwort formulieren? Nein, lieber nicht. Das könnte für ihn gefährlich werden. Er dachte nach und entwickelte eine positive Antwortstrategie.

Die Zeit ging dahin. Er versuchte seine schmerzenden Glieder zu ignorieren. Plötzlich war sein liebevoll sadistisches Schicksal wieder da. Er hatte überhaupt nichts gehört. Ob der Kobold die ganze Zeit wohl im Raum gewesen ist und seine Selbstgespräche und sein Gestöhne mit angehört hatte? Vielleicht war die jetzt offenstehende Tür ja nur ein Ablenkungsmanöver und seine Strategie war dem Kobold jetzt schon bekannt. Der Gefesselte machte einen letzten Versuch die Fallen zu umschiffen. „Wenn du die rechte Hand der Herrin bist, bin ich dann jetzt dein Gefangener und nicht mehr der Gefangene von Lady Angeline?“ Der Kobold kam ganz nahe an sein Gesicht und jetzt konnte er erkennen, dass es eine „Sie“ war mit schönen Brüsten und einer imponierenden Evasschlucht. „Nein, du bist der Gefangene der Herrin! Aber ich habe meine Befehle“! Da flüsterte er: „Komm einmal her! Ich mache dir einen Vorschlag: Du machst mich hier los und dann spielen wir ein bisschen miteinander. Was hältst du davon? Ich verrate dich auch nicht“. Es herrschte einen Moment nachdenkliche Stille. Dann sagte sie mit verblüffender Logik: „Aber ich spiele doch schon mit dir. Dafür brauche ich dich doch nicht los zu machen!“ Peng, das saß. Recht hatte sie! Er war ihr ausgeliefert und sie brauchte für ihre Spielchen ja eher einen hilflosen Gefangenen als einen freigelassenen Sklaven, bei dem auch noch Fluchtgefahr bestand. „Also, lenk nicht immer ab! Was macht die rechte Hand der Herrin? Hast du endlich eine befriedigende Antwort“?

Er setzte alles auf eine Karte und sagte:

„Ich bin der Gefangene der Herrin. Du bist die rechte Hand der Herrin. Die rechte Hand wird mich jetzt fragen, ob ich meine Lage noch aushalten kann und ich werde sagen, es reicht mir, ich kann so nicht mehr liegen. Dann wird die rechte Hand mich befreien und sich dabei überlegen, was sie für den Rest der Nacht mit mir machen wird“.

Verblüfft antwortete die rechte Hand: “Richtig, fast richtig, 99,9 % richtig. Aber überleg dir, was die rechte Hand dann mit dir machen soll. Du hast 30 Minuten Zeit. Wenn du ganz lieb bist komme ich vielleicht auch schon nach 20 Minuten“.

Jetzt wurde es langsam grausam. Verschwunden war sie und ihr Opfer sollte ihr sagen, was sie den Rest der Nacht mit ihm anstellen sollte. Eigentlich wollte er erstmal dringend auf die Toilette, dann etwas trinken und dann schlafen. Er träumte von einer schönen Frau, die er im Arm hielt und die ihn zärtlich streichelte. Totales Kontrastprogramm zum bisherigen Verlauf der Nacht. Aber soweit war es noch nicht. Noch lag er ohnmächtig und hilflos gefesselt auf seiner Liege und wartete ungeduldig darauf, dass

sie wiedererschien. Zwanzig Minuten mussten schon lange abgelaufen sein. Da hörte er aus dem Treppenhaus eine Stimme. Er glaubte seinen Ohren nicht zu trauen. Die Stimme rief leise „ich ärgere dich“ und noch einmal „ich ärgere dich“. Dann wieder Stille. Und sie hatte Recht. Er ärgerte sich, hatte aber doch auch die Hoffnung, dass es nicht mehr lange dauern konnte, bis sie wiederauftauchte.

Er hatte jegliches Zeitgefühl verloren. Wie spät mag es wohl sein? Ob es draußen schon bald hell wird?

Plötzlich war sie wieder da. Sie setzte sich auf den Rand der Liege und schaute ihm ins Gesicht. „Ich habe mir selbst überlegt, was ich für den Rest der Nacht mit dir anfangen werde. Du hast hier ja ohnehin überhaupt nichts zu melden“. Sie machte das Licht an und fing an, seine Fußfesseln zu lösen. Der Raum lag jetzt in einem milden Halbdunkel. Jetzt konnte er sie erstmalig bei Licht betrachten. Sie war die Zofe der Bizarr-Lady Angeline . Eine kleine, sehr hübsche Frau, die da mit ihm ihre Spiele getrieben hatte. Sie stand jetzt am Ende der Liege und fragte ihn: „Wie heiße ich? Sag meinen Namen“. Oh je, böse Falle. Er verwies auf sein schlechtes Namensgedächtnis und gestand, dass er ihn nicht mehr wusste. Jetzt wurde sie laut. „Sag meinen Namen! Die Herrin hat ihn dir gesagt. Überleg, oder soll ich dich für den Rest der Nacht hier auf der Liege lassen? Sag ihn!“ Er überlegte fieberhaft. Soweit er sich erinnerte war es ein kurzer Name. Begann er nicht mit „L“? „Lydia? Lucille? Lucifer? (nein das ging ja gar nicht), Lucia?“ „Falsch“ sagte sie „aber Lu….. ist gut. Du hast noch einen Versuch. Dann gehe ich und komme nicht wieder“. Ihm standen die Schweißperlen auf der Stirn. Er überlegte fieberhaft. Dann fiel ihm der Name seiner Mutter ein und er sagte „Luis..“ Voller Freude viel sie ihm ins Wort: “Richtig, Luiza. Du hast dich erinnert.“ Er hatte zwar „Luise“ sagen wollen, aber es war jetzt gut so. Luiza fing an, ihm die Fesseln abzunehmen. Sie machte das sehr geschickt und es dauerte nicht lange und es waren nur noch seine Handgelenke festgeschnallt.

Luiza war auf einmal eine völlig andere. Sie war sehr lieb und zärtlich. Sie streichelte ihn und massierte vorsichtig seine Beine und Füße. Sie spielte mit seinem Penis und es war nur noch Lust, was in ihm war. „Luiza, mach so weiter! Ich kann davon jetzt nicht genug bekommen“ dachte er. Aber dann beendete sie das schöne Spiel, schnallte auch seine Hände los und sagte zu ihm „Steh auf, aber langsam!“ Er war völlig steif und lahm und musste sich anstrengen, bis er dann endlich auf dem Rand der Liege saß. „Bleib sitzen, ich komme gleich wieder“ sagte sie und holte ein paar Sachen vom anderen Ende des Raums. Während er sich seine lahmen Glieder massierte trat sie von der anderen Seite an die Liege heran und legte ihm von hinten eine Augenbinde an. Schon wieder herrschte Dunkelheit um ihn. Als nächstes bekam er ein ledernes Sklavenhalsband umgelegt. Sie befahl ihm langsam aufzustehen und half ihm dabei von der Liege herunter. Da stand er nun mit lahmen und steifen Gliedern und wartete auf die Dinge, die da kommen würden. Es ging ganz schnell. Sie nutzte seine Überraschung und fesselte blitzschnell vor ihm seine Handgelenke. „So“, sagte sie. „Dann komm mal mit“, und sie nahm ihm die Augenbinde ab und hakte eine Führleine in sein Halsband ein.

Gnädig ließ sie ihn auf die Toilette gehen. Dann ging es abwärts in den ersten Stock, in die Küche. Er trank zwei kleine Flaschen Mineralwasser, die sie ihm spendierte, was mit den gefesselten Händen ohne ihre Hilfe nur schwer möglich gewesen wäre. Sie führte ihn in einen Raum, in dem ein großes Bett stand und fand dort sogar seine Kleidung wieder. Luiza zog ihm seine Unterhose an und befahl ihm sich auf das Bett zu legen. Dann fesselte sie seine Fußgelenke und kettete die Fußgelenke und die Handgelenke so locker am Kopfende und Fußende des Bettes fest, dass er sich zwar mit Mühe, aber immerhin im Bett von einer Seite auf die andere drehen konnte. Sie legte sich neben ihn und kuschelte noch ein wenig, was bei ihm sofort wieder die von Luiza erwünschte Reaktion auslöste. „Siehst du, du bist noch immer ein Gefangener, aber weil du so lieb warst bekommst du es jetzt etwas bequemer“. Sie stand auf „Gute Nacht und schlaf gut. Es ist jetzt übrigens gerade drei Uhr durch“. Das Licht ging aus und Luiza schloss die Tür. Leider von außen.

Strafgefangener der Bizarr-Lady Angeline

3.8.2016

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Fingerspitzengefühl

Er kam zu früh und musste warten, meine nette Freundin bot ihm Kaffee an, er lehnte – fast unhöflich ab.
Ich kam aus meiner Session, ging in die Küche: Er ist schon da und nicht gut drauf, meinte meine Freundin…
Hm ok, ich ging zu ihm, ein Blick in sein Gesicht und meine feinen Antennen stellten sich auf …

Das Vorgespräch : Bockig, seltsam drauf – warum ? ging es mir durch den Kopf. Ich lies ihn reden : Studioerfahrung hat er und ist irgendwie durch den Wind sagte er…
Na gut, ich liebe ja Herausforderungen.

Er kommt aus dem Bad, unsicher, ich berührte ihn, er hält die Luft an aber – ER reagiert, sehr zur Irritation seines Trägers…

Ich entfernte mich kurz von ihm als mich – plötzlich nach nicht mal 5 Min. – seine hektische Stimme traf:
“ Ich kann das nicht ! “ sagt er. “ Was ist los ?” ich runzele die Stirn. “ Ich weiß nicht, die Chemie stimmt wohl nicht “. … “ Tatsächlich ? Soll ich dir eine andere Lady schicken ?”
“ Nein !” … ich verstand… ging langsam auf ihn zu und nahm ihn vorsichtig in den Arm. Er lies es zu, meine Berührungen gingen in ein Streicheln über, er stöhnte leise.
“ Vertrau mir bitte “ , er nickte unmerklich …

Diese Session war anders – leise, sanft – ich war mir meiner Verantwortung einmal mehr, sehr bewusst …

“ Hast du es bereut ?” fragte ich später… sein befreites Lächeln sprach Bände.

PS. Es ist keine Schande zuzugeben, dass es das erste Mal im Studio ist. Bei mir war es auch irgendwann mal das 1. Mal und ich erinnere mich noch gut daran….

Lady Angeline

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